Object

Title: Ludność wiejska Nowej Marchii na początku XVIII wieku w świetle ?klasyfikacji? = Dorfbevölkerung in der Neumark am anfang des 18. Jahrhunderts angesichts der ?klassifikation?

Creator:

Kosiorek, Hanna

Date:

2001

Resource Type:

artykuł

Group publication title:

Rocznik Lubuski, 27

Abstract_pl:

?Klasyfikacja? z lat 1718/1719 daje dokładny opis wsi nowomarchijskich. Zajmuje się rożnymi zagadnieniami związanymi z gospodarstwem chłopskim. Można dostrzec, jak bardzo gospodarstwa pruskie były podobne do znanych nam doskonale gospodarstw polskich, szczególnie ze względu na sąsiedztwo Wielkopolski. ; Z całą pewnością źródło to należy zbadać jeszcze w wielu innych aspektach. Na pewno ciekawym zagadnieniem będzie problem obecności w tych wioskach polskiej ludności. Spotykamy ją wśród właścicieli, ale także w wielu wsiach powiatu kotbuskiego. Pojawiają się tutaj liczne nazwiska o polskim brzmieniu, m.in. Nowack, Mussack, Kuschela, Tschaplick, Scepann, Kowall, Stojan, Domaschcke, Zarny, Jurischcke.

Abstract:

Der preußische Konig Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) stand am Anfang seiner Herrschaft vor dem Problem die von seinem Vater aufgehauften Schulden zuruckzuzahlen. Dem Konig sollte dabei eine Theorie von politischen Arithmetikern behilflich sein, die behaupteten, die Messung konne alle moglichen Probleme im Staat losen. Im Jahre 1714 hatte der Herrscher befohlen, in der Neumark die genutzten Hufen zu registieren, die Dorfbevolkerung zu zahlen und ihr Einkommen sowie Inventar aufzunehmen. ; Nach langen Vorbereitungen und nach vielen mißlungenen Versuchen in der Zeit vom 3. Mai 1718 bis zum 2. Februar 1719 besuchte die Kommission das ganze Land, um den Forderungen des Herrschers Genuge zu leisten. Der Untersuchung wurden 11 Kreise, d.h. uber 730 Siedlungen, Dorfer und Stadtchen vom landlichen Charakter unterzogen. Der Reichtum, die Zucht und die Anbaustruktur der Dorfbesitzer sowie auch der Bauern hing von den naturlichen Gegebenheiten des hier behandelten Gebietes ab. ; Die Neumark war mit einem dichten Flußnetz bedeckt, was fur die Zucht von großem Nutzen war. Sie besaß aber auch viele minderwertige sandige Gebiete voller Steine. Die Gesellschaftsstruktur der Dorfbevolkerung bestand aus Bauern, Hintersassen, die auch Gartner benannt wurden, aus Heimarbeitern, Einliegern, aus landlichen Handwerkern, Hirten, Schankwirten, Elementarschulmeistern, Sakristanen und anderen Leuten. ; Die wohlhabendste Bevolkerunsgruppe waren Bauern, die meist den Ackerbau auf der Bodenflache bis eine Hufe (35% der Gesamtbevolkerung) und von einer bis zwei Hufen (34%) trieben. Die zweite bedeutende Schicht bestand aus den Hintersassen, die auf einer Hufe wirtschafteten. Das Einkommen brachten den Bauern und den Hintesassen der Ackerbau, die Viehzucht und der Fischfang. Ihre Lage verpflichtete sie auch dazu, um ihrem Besitzer einige Male in der Woche verschiedenartige Fronarbeiten zu leisten. ; Außerdem waren sie zu Fronfuhre, Miete und Tribut verpflichtet. Die Dorfbevolkerung beschaftigte sich hauptsachlich mit dem Getreidebau, wovon der Roggen- und Erbsenbau am wichtigsten war. Unter den Zuchttieren dominierten Kuhe und Schafe.

Publisher:

Zielona Góra: Lubuskie Towarzystwo Naukowe

Contributor:

Strzyżewski, Wojciech - red.

Pages:

111-127

Source:

Rocznik Lubuski, tom 27

Language:

pol

Rights:

Biblioteka Uniwersytetu Zielonogórskiego

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